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Pilger in den Wäldern unterwegs Eingangstor zu einem Tempel Frau verehrt einen Asketen Gruppe von Yogis Ayurvedischer Doktor Darsteller der Göttin Kali Sadhu auf dem Bett Frau während der Zeremonie Shivalingam nach der Zeremonie Dschungelbewohner in der Lebensform der Entsagung


Amarkantak : Im Garten der Götter


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Indien  

Amarkantak ist ein Pilgerzentrum im Dschungel der Maikal- Range. Eine wichtige Station der Narmada- Pilger welche für drei Jahre, drei Monate und dreizehn Tage den Narmada einmal zufuß umrunden. Mit insgesamt 2400km. Wegstrecke ist es ein respektabeles Unterfangen. Die Pilger ziehen am Ufer des Flusses ohne irgendeine Habe von Ort zu Ort und werden von den Göttern die am Narmada leben versorgt. In den Tempeln übernachten sie und ziehen morgens weiter. Jeden Tag sind wenigstens fünf Kilometer zu absolvieren. Von Weitem erkennt man diese Pilger, geläutert von dieser Tour, an ihrer gesunden Ausstrahlung mit einer sichtbaren Aura, um nicht "Nimbus" zu sagen. Einige machen auch eine zweite und dritte Runde, oder pilgern bis sie versterben. In der Regenzeit verbleiben sie für 2-3 Monate an einem Platz, da die meisten Zufüsse auch Hochwasser haben und ein Überqueren derselben unmöglich ist.

Ziel der Pilger die nach Amarkantak kommen ist zum einen die Quelle, und der "Garten der Götter", wie die Umgegend genannt wird.In diesem Garten leben Menschen die dem Weltlichen entsagen und Verzicht üben. Aber auch Heilexperten, welche die Dschungelapotheke kennen und den Besuchern die gesammelten Kräuter, Wurzeln und Mineralien anbieten.Bei unseren Ausflügen trafen wir seltsame und eigenartige Menschen, die strenge Yogasysteme praktizierten. Sie lebten in der Nähe von natürlichen Besonderheiten wie Wasserfällen, Quellen oder anderen vorzüglichen Orten für Meditation und Yoga.Für Naturliebhaber und Interessenten an Yoga, ist Amarkantak einfach ein Paradies.

Wenn man bedenkt, das hier Generationen von Pilgern seit tausenden von Jahren herkommen, ist es schon verwunderlich, daß die Natur keinen Schaden genommen hat. Aber wie schon erwähnt, haben heilige Plätze die Kraft, materielle und geistige Verschmutzungen durch sündhaftes Leben zu reinigen. Nach den vedischen Schriften wird dem Narmada das Privileg zugesprochen der einzigste heilige Platz auf der ganzen Welt zu bleiben. Alle anderen werden in diesem Zeitalter korrupt.

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In den Wäldern die Amarkantak umgeben, trifft man immer wieder Pilger die zu den holy Spots unterwegs sind. Narmade hare, Narmade hare, rufen sie zur Begrüßung. Einzelne Asketen, aber auch Gruppen vonSeitenanfang Gläubigen. Manche sind sogar mit Kuh und Ziege unterwegs.



   




Auf einer Lichtung steht dieses Eingangstor einer Tempelanlage. Pilger sind auf dem Weg zu ihren Göttern. Einige sind schon tausende Kilometer mit ihren Notwendigkeiten auf dem Kopf gewandert, behaupten aber, sie würden enorme SeitenanfangKräfte gewinnen.


 

Die Menschen im Garten


Dieser Yogi befindet sich in einer Art Trance, die er durch die letzen siebzehn Jahre ununterbrochenes Stehen erlangt hat. Er sitz nicht und legt sich auch zum Schlafen nicht nieder. Sein Bett und Sofa ist eine Schaukel die im Baum aufgehängt ist. Dort verbringt er die meiste Zeit. Als er uns eines Tages in unserem Ashram besuchte, veranlaßte meine unbewußte Höflichkeit ihm einen Sitz anzubieten. Er aber lehnte, ärgerlich über mich und meine Unachtsamkeit, ab. Diese Art des Yoga war sein ein und alles.






So stand er dort unter dem Baum und empfing die Pilger, die sich vor ihm mit großem Respekt verbeugten, um seine Segnung zu bekommen. Auch wurde ihm geopfert und er nahm diese Kleinigkeiten gerne an. Er erzählte uns über sein Leben und seine Erfahrungen als Yogi

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Normalerweise dauert solch eine Praxis zwölf Jahre in welcher die Beine zeitweise anschwellen. Nach 8 bis 9 Jahren verschwindet diese Schwellung wieder. So traf er sich nach dieser vorgegebenen Zeit mit seinen Brüdern beim Guru, um diese Yogapraxis in einer Zeremonie zu beenden. Alle setzen sich wieder hin, nur er wollte noch eine zweite Runde von zwölf Jahren drauflegen. Dieses Foto von derSeitenanfang Zeremonie mit seinen Brüdern zeigte er uns, was mich veranlaßte es abzulichten.






Tief im Dschungel fanden wir diesen Sadhu. Es war der Ayurveda- Dschungeldoktor. Er kannte alle Pflanzen die in der ayurvedischen Medizin verwendet werden und hier wachsen. Selbst hergestellte Essenzen verkaufte er an die Menschen die ihn mit irgend welchen Beschwerden aufsuchten. Er hatte ein Kommentare und ich las von einem seiner Patienten, daß sein Augenleiden von seiner Medizin geheilt wurde. Darauf hin spach ich ihn an. Er erklärte mir dazu, daß bei der Verwendung dieser Tropfen das Tragen einer Brille überflüssig wird. Da ich selber eine Brille trage, nahm ich ein kleines Fläschchen Seitenanfangzur Probe und tatsächlich brauchte ich solange die Tropfen reichten keine Brille mehr.



     








Als er merkte, daß ich ihn fotografieren wollte, machte er mir ein grausames Theater. Erst als ich ihm fünf Rupees für ein Foto anbot, ließ er sich überreden "Cheese" zu sagen.

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Auch dieser Mann verehrte die Götter, indem er sich als Göttin Kali (welche die grausame Natur verkörpert) mit der Girlande aus Totenköpfen und heraushängender Zunge verkleidete.







     




Dieser Sadhu sitzt auf seinem Bett und schaut zu, wie Besucher in den Tempel kamen und etwas opferten. Diese Menschen leben auf dem Weg der Entsagung und des Verzichts und pflegen dabei die heiligen Plätze. Meistens wandern sie auf der Suche nach Wissen und wechseln sich so Seitenanfanglaufend ab. Die Pilger profitieren also auch bei jedem Besuch bei diesen Weisen.
Sein Stock ist aus Bambus und half ihm Affen oder andere unerwünschte Wesen zu vertreiben






     
Bei einem Rundgang durch den Garten der Götter sah man immer wieder die Pilger, wie sie an den verschiedenen Gottheiten Rituale vollzogen und opferten. Hier wird eine Shivalingam von einer Pilgerfamilie geschmückt. Vegetarische Farbpigmente, Wasser ,Blätter, Blumen aber auch Nahrungsmittel und Geld für die Sadhus die bei den Gottheiten leben werden geopfert. Alle Menschen die man hier trifft haben religiöse Motive und diese Einstellung schafft eineSeitenanfang unbeschreiblich reiche und friedvolle Atmosphäre in der ganzen Gegend.



   


 
Nach dem Ritual des Opfers, haben die brennenden Räucherstäbchen mit ihren edlen Parfümen die Atmosphäre gereinigt und geweiht. Von dem geopferten Kleingeld leben die Menschen im Garten der Götter



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Diese Sadhufrau lebte an der Quelle des Sona- Flusses, der gleich hinter dem Geländer 30 Meter in die Tiefe stürzte. Wie man auf der kleinen Tempelanlage erkennen kann, haben schon andere Besucher Reis geopfert. Abends kehrte sie dann alles zusammen, reinigte den Reis und bereitete sich ihre Mahlzeit daraus.




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Noch tiefer im Dschungel lebten dann diese Einsiedler. Völlig enthaltsam ohne irgendwelche Habe praktizieren sie die verschiedenen Yogasysteme. Sie haben nichts, sind aber glücklich, ja immer so freundlich, daß sie uns aufforderten mit ihnen Tee zu trinken und am Feuer zu plaudern..

In den Tüten und Taschen sind Lebensmittel wie Mehl, Linsen, Tee, Gewürze usw. Geniessbare frische Knollen, Blätter, Früchte und Gemüse wachsen überall
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Auf Seite 15 verlassen wir wieder die Wälder um die "Marmorfelsen" am Narmada in Jabalpur zu besuchen


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