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AffentreibenRuhe und Stille vor der Haustürunsere Unterkunft im Nationalpark TadobaErfrischung wärend eines AusflugsDschungelspielplatzRiesenbäumeOpferstätte der Gond- TribalsTribaltempel
unter einem BaumVerehrungswürdige TonpferdeSunset am Tadoba- See

Tadoba Nationalpark

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Indien

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In Maharasthra angekommen, erlebten wir wieder die eigentlich für Inder bekannte Freundlichkeit. Mit dem Zug fuhren wir dann nach Chandrapur, der nächstgrößeren Stadt in der Nähe des Tadoba-Nationalparks, stiegen um auf einen Bus , der uns in den Park brachte.
Es war später Nachmittag als wir am Ziel ankamen. Es stellte sich heraus, daß man eine Reservierung brauchte um im Park zu bleiben. Hatten wir natürlich nicht, und so gab uns der Parkranger ein Bungalow für eine Nacht, da der Bus schon wieder zurückgefahren war. Nächsten Morgen fuhren wir die 40km. zurück nach Chandrapur um uns die Reservierung und Proviant für eine Woche zu holen. Als wir alles hatten, ging es wieder zurück in den Dschungel und wir blieben für eine Woche im Park. An Wochenenden kamen auch andere Besucher in den Park, dann war immer Vorsicht angesagt, denn auch hier waren wir ( sobald entdeckt ), eine größere Attraktion als die Krokodile, Tiger und andere seltenen Tiere. Die Safari-bekleideten Inder zogen es vor, um unser Bungalow zu schleichen um einen Blick auf uns zu erhaschen. Auch hier kam die lustige Frage auf, wer denn eigentlich der Tourist ist.....
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Riesenspinne und Goldrücken- Buntspecht



...vor unserem Bungalow

Na ja, die kennen wir ja schon. Jeden Morgen kamen sie zu unserem Bungalow, weil sie sehr wahrscheinlich Langeweile hatten und uns als willkommene Abwechslung empfanden.





Aber sie sind immer wieder lustig anzusehen

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In diesem Vorgarten, der zu dem Bungalow gehörte, waren wir durch starke Zäune vor wilden Tieren geschützt. Nach Eintritt der Dunkelheit war dies schon wichtig. Tagsüber kamen nur Affen und andere harmlose Tiere, für die Zäune kein Problem darstellten. Manchmal sahen wir Krokodile ihre Runden auf dem See ziehen. Der BungalowSeitenanfang war gut ausgestattet, wir lebten ein recht komfortables Leben, und kochten unser Süppchen.





Der Affe auf dem Giebel gehörte zu einer Horde die ihren "Highway" über das Wellblechdach gelegt hatten. Mit Krach und Gepolter rasten sie über das Haus, um ein Stück weiter im Dschungel zu verschwinden. Morgens hin, nachmittags zurück. Ein unsanfter und sehr effektiverSeitenanfang Wecker. Je mehr Krach es machte, desto mehr Spaß hatten sie ...


Ausflüge im National- Park

Wir machten Ausflüge um den See oder ausgedehnte Spaziergänge auf markierten Pfaden durch den Park. Dabei sahen wir eine Menge seltener Tiere. Einmal bekamen wir ganz schön Angst, als wir ein großes Tier im Unterholz hörten, und nicht wußten was es war oder sein könnte. Es schien als würde es auf uns zurasen. Zum Glück stellte es sich als wilder Büffel heraus, die im Normalfalle aber harmlos sind.







Die kühlen Bäche im Wald waren immer eine willkommene Erfrischung. Man konnte ausgedehnt baden oder nur das frische Wasser trinken.
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Auch mußten wir immer sehen, daß ihr die starke Sonne nicht Seitenanfangallzusehr zusetzte. Dann fanden wir dieses Spielzeug...
Tulsi hatte die ganze Fahrt keinerlei Probleme. Manchmal war es hart für uns, wenn wir zusammen weit gelaufen waren und ihre Kraft ausging. Dann mußten wir sie auf unseren Schultern zurück tragen.








SeitenanfangDieser Nationalpark hat uns mit seinen Besonderheiten begeistert. Leider hatten wir nur eine Woche Reservation und eine Verlängerung war nicht möglich.



Ein Tribal- Tempel der "Gond"

Wir entdeckten diesen eigenartigen Eingeborenentempel nicht weit von unserem Bungalow entfernt und konnten beobachten, daß dieser Tempel vollen Betrieb hatte. Eingeborene aus dem Dschungel kamen her, um zu opfern. Dafür brachten sie Hühner, die nach dem Opfer an die Krokodile verfüttert wurden. Die Krokodile wußten, daß es immer etwas gab wennSeitenanfang jemand zum Tempel kam. Bei uns hatten sie sich getäuscht. Wir opfern kein Blut!





Eine alte scheue Schamanin lebte hier, pflegte den Tempel und bekam von Parkbesuchern die am Wochenende kamen Spenden, wovon sie lebte. Ein großes und viele aus Ton gefertigte Pferde standen dort und waren mit Farbpigmenten gefärbt. Diese Art der Anbetung ist im mittleren Osten von Indien bei den Tribals prominent. Es Seitenanfangwerden die Pferde der Könige verehrt. Der verehrungswürdige Baum selber ist "Taru", König der Gond-Tribals.





Die Sammlung der vielen Dreizacks zeigt, daß schon viele Shivasadhus hier gelebt haben und auch hier gestorben sind. Beim näheren Betrachten kann man das Hakenkreuz am Fuß des Pferdes erkennen. Bei den Tribals ein sehr beliebtes Symbol. Sie sprechen nicht darüber, haben abeSeitenanfangr immer ein Lächeln und Glanz in den Augen, wenn man sie darauf anspricht.









Im Vorgarten erfreuten wir uns jeden Abend an der optischen und akustischen Stimmung
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Die Woche war schnell um. Tulsi hatte sich durch gutes Essen, stressfreie Zone u.s.w von ihrer Magenverstimmung erholt und war fit für die Weiterfahrt. Es wurde Zeit den Park wieder zu verlassen




Auf der nächsten Seite kommen wir zu den Erlebnissen die wir in "Chattisgarh" hatten



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